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Quicklebendige Tradition
„Unser Herzgeschäft ist Verona, unsere Familie ist dort in der fünften Generation und dort befindet sich unsere Tradition, das, was wir wirklich lieben und worin wir stark sind“, betont Andrea Sartori.
Angelo, der erste Sartori in Verona, betrieb dort in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine Weinhandlung, doch es war sein Sohn Pietro der 1898 die jetzige Firma gründete und die venezianische, im 17. Jahrhundert errichtete Villa Maria erwarb, wo noch heute das Unternehmen residiert. Sie steht in Santa Maria di Negrar im Herzen des Valpolicella- und Amarone-Gebiets, gerade zehn Kilometer von Verona entfernt. Ein Park und sechs Hektar Reben gehören dazu sowie weitere 18 Hektar Weinberge in der Umgebung. Im Park befinden sich die ausgedehnten und hochmodern ausgerüsteten Kellereigebäude der Casa Vinicola Sartori.
Pietro Sartori gehörte die Gastwirtschaft San Pietro im Zentrum Veronas – inzwischen ein 4-Sterne-Hotel -, doch schon kurz nach dem Erwerb der Villa und der Rebberge begeisterte ihn der Wein so sehr, dass er sich ganz und gar darauf konzentrierte. Diese Passion für den Wein gab er an seinen Sohn Regolo, der unter dem Park den ersten Tunnel für Ausbau und Lagerung der Weine bohren ließ, und die Enkel Pier Umberto und Franco weiter, die den Export zu entwickeln begannen.
Andrea, Luca und Paolo Sartori haben in den letzten Jahren wesentliche Veränderungen durchgeführt, die das Familienunternehmen bestens für die Zukunft rüsten.
Der unermüdliche Andrea erweiterte den Export auf 60 Länder, so dass heute nur noch jede vierte Flasche Sartori in Italien bleibt. Neben den eigenen 25 Hektar Weinbergen und der oft seit 50 Jahren bestehenden Zusammenarbeit mit Weinbauern auf weiteren 80 Hektar, gingen die Sartoris 2001 eine Partnerschaft mit der Cantina Colognola ai Colli ein, deren 800 Mitgliedern 2.300 ha Rebflächen in den Gebieten des Valpolicella und des Soave gehören. Während Sartori der Cantina eine weltweit bekannte Weinmarke als Absatzgarantie bieten kann, sichert die Genossenschaft dem Unternehmen die Versorgung mit Trauben zu. Gemeinsame Programme widmen sich Kontrolle und Qualitätssteigerung. Das anspruchsvolle Pilotprojekt I Saltari, das von dem Starönologen Franco Bernabei betreut wird, richtet sich darauf aus, ein Optimum an Qualität in Weinbergen und Keller zu erzielen. Der im ersten Jahr der Zusammenarbeit erzeugte Amarone beweist das außerordentliche Potenzial.
„Die Tradition unserer Familie liegt im Weingeschäft“, erläutert Andrea, „wir möchten aber eine Firma sein, die genügend Selbstkritik besitzt, um im Markt effektiv zu sein. Dazu müssen wir in allen Bereichen und Segmenten des Marktes wachsen. Es ist relativ leicht, 20.000 Flaschen von einem großen Wein zu erzeugen, das schwieirgste aber ist es, 2 Millionen Flaschen von einem sehr guten Wein zu erzeugen, das aber möchten wir ebenfalls tun.“
Sartori di Verona
Via Casette, 2
I-37024 Negrar in Valpolicella
Tel. +39 45 602 8011, Fax +39 45 602 0134
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