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Winzer
Bonus-Programm
Camillo De Iuliis wählte für seine Weinfirma illustre Paten, nämlich Margarethe, die natürliche Tochter Kaiser Karls V. und Statthalterin der Niederlande Mitte des 16. Jahrhunderts, und ihren Mann Ottavio Farnese, den Prinzen von Parma.
Im Jahre 1582 erwarb die Fürstin die Stadt Ortona für die Summe von 52.000 Dukaten und zog sich dorthin zurück. Der damals auf dem Gut des Paares im Moro-Tal erzeugte Wein wurde von den Einheimischen einfach Farnese genannt und an mehreren europäischen Höfen getrunken.
Partnerschaft sichert Qualität
Farnese Vini besitzt keine eigene Kellerei, sondern hat mit verschiedenen Partnern eine Kooperation vereinbart. So vergärt man in den Abruzzen und in Apulien in vier Genossenschaften, in denen man einen Teil der Kellereien nutzt, und auf zwei großen Privatbetrieben, deren Rebflächen sich über die ganze Region verteilen. „Auf diese Weise können wir die Qualität sichern. Denn es kommt nicht selten vor, dass der Norden der Abruzzen vom Regen verschont bleibt, während es im Süden zur Ernte regnet", führt Chef-Önologe Filippo Baccalaro aus.
Spezialprogramm für Top-Weine
Für motivierte Weinbauern zahlt sich die Zusammenarbeit mit Farnese Vini aus, denn dort erzielen sie mit guten Trauben rund ein Drittel mehr als bei den Genossenschaften. Wer darüber hinaus besondere Qualitätskriterien erfüllt, wird mit einem Extrabonus belohnt. Da ein niedriger Ertrag auch in den Abruzzen Voraussetzung für Qualität ist, haben die Verantwortlichen bei Farnese Vini eigens für ihre Topweine ein spezielles Programm ins Leben gerufen. Jeder der dafür ausgewählten Weinbauern bearbeitet maximal zwei Hektar.
Qualitätskontrolle bereits im Weinberg
Er widmet ihnen intensive, genau vorgeschriebene Pflege und wird deshalb nicht nach Ertrag entlohnt, sondern vernünftigerweise nach der Größe seiner Parzellen. Bei der Produktion der Weine hält Filippo Baccalaro die Zügel in der Hand. Er kontrolliert die Qualität der Trauben bereits im Weinberg und koordiniert das Team von ausländischen Weinmachern.
Internationale Auszeichnung
Jedes Jahr beschäftigt Farnese Vini mehrere Winemaker aus der Neuen Welt, so profitiert man direkt vom Know-how Australiens oder Chiles in Sachen Vinifikation. Was moderne aromatische Weinstile angeht, gibt es da viel zu lernen. Wie erfolgreich die Teams arbeiten, belegen die zahlreichen Auszeichnungen von internationalen Weinwettbewerben.
International anerkannt
Für ein junges Unternehmen sind sie besonders wichtig, sprechen sie doch objektiv von der erreichten Qualität. "Wein aus den Abruzzen ist heute international anerkannt und konkurrenzfähig", kommentiert Camillo De Iuliis zufrieden. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass eine neue Epoche für den Wein der Region begonnen hat.
Castello di Caldaro
Gewissermaßen als sichtbares Zeichen dafür erstrahlt zu Hause in Ortona das Castello di Caldaro in neuem Glanz. Farnese Vini hat das unter Denkmalschutz stehende Gebäude, das im 15. Jahrhundert als Teil des mittelalterlichen Festungswalls errichtet wurde, erstanden und in dreijähriger Arbeit mit Sorgfalt und Einfühlungsvermögen restaurieren lassen. Jetzt reifen dort die besten Weine.
Farnese Vini
Castello Caldora
66026 Ortona / Chieti
Tel. 0039 085 906 7388,Fax. 085 906 7389
Farnesevini@tin.it
www.farnesevini.it



















