Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Ein ganz besonderer Traum
Die Geschichte der Vivancos beginnt im Jahre 1915, als Pedro Vivanco González in dem Dorf Alberite, südlich von Logroño, zum ersten Mal eigene Weine erzeugte. Er bewirtschaftete 40 Hektar Reben, von denen er den größten Teil aber an andere Bodegas abgab und betrieb außerdem ein Bauunternehmen.
Seine eigene Weinproduktion steigerte er ab 1940, als er eine kleine Kellerei erwarb. Über der Tür stand ein seltsamer Spruch: „Wer vorbeigeht und durstig ist, sollte – wenn die Tür offen ist – eintreten und trinken.“
Sein Sohn Santiago Vivanco erweiterte gemeinsam mit seiner Frau Felisa Paracuellos das Geschäft. Sie verkauften Wein in Logroño und erhöhten ihren Absatz, indem sie sich zusätzlich auf die angrenzenden Provinzen konzentrierten. Enkel Pedro Vivanco Paracuellos bewies noch mehr Geschäftssinn als sein Vater und Großvater. Er entwickelte sich zu einem der größten Verkäufer von Fassware in der Rioja und über Jahre führte er in diesem Marktsektor. Seinen Besitz erweiterte er nach und nach, so dass der Familie heute acht Bodegas gehören, davon eine in Navarra. Von ihren 400 Hektar Rebflächen befinden sich 300 Hektar in Briones, hinzukommen weitere 150 Hektar in Navarra.
Gemeinsam mit seinen Söhnen verwirklichte Pedro Vivanco einen Traum. In ihren Weinbergen in Briones errichteten sie einen vielseitigen Komplex, dessen Kern die neue, auf hochwertige Weine ausgerichtete Bodega Dinastia Vivanco ausmacht, verbunden mit dem grandiosen Weinmuseum. Hinzukommen verschiedene andere Räume der Stiftung Vivanco, die im weitesten Sinne auf die Forschung in Weinbau und Önologie ausgerichtet ist, ein Panorama-Restaurant und der Garten des Bacchus, der eine Sammlung von 300 Rebsorten umfasst. Im Juni 2006 von König Juan Carlos eröffnet, ist das Museo de la Cultura del Vino zu einem Anziehungspunkt für die ganze Rioja geworden und zu ihrem meist besuchten Aushängeschild.























