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Viña Errázuriz
In blendenden Weiß ragen die markanten, gezackten Giebel der Viña Errázuriz in den blauen Himmel des Aconcagua-Tals. Das Gut zählt zu den traditionsreichsten Betrieben Chiles. Die Gründerfamilie Errázuriz zählt zu den angesehensten des Landes.
Vier Präsidenten, zwei Erzbischöfe, zahlreiche Diplomaten, Schriftsteller und Wirtschaftsgrößen gingen aus ihr hervor: Der 1832 geborene Don Maximiano Errázuriz hatte eine Kupferfabrik geleitet und die Hauptstadt Santiago mit einer Straßenbeleuchtung versorgt, bevor er 1870 sein Weingut zu Füßen des Aconcagua, des höchsten Andengipfels, gründete.
Stolze 300 Hektar Weinberge legrte er an und sorgte dafür, dass sie vorbildlich kultiviert wurden. Sein Sohn erweiterte den Besitz auf 700 Hektar und machte Errázuriz damit zum größten Privatweingut der Welt.
Doch der Aufschwung erfuhr im 19. Jahrhundert einen herben Rückschlag, als die chilenische Regierung durch Steuern und Pflanzverbote dafür sorgte, dass der Weinkonsum eingeschränkt wurde. Die Folgen trafen auch die Viña Errázuriz, die 1970 Konkurs anmelden musste.
In den 1980 Jahren begann Eduardo Chadwick-Errázuriz, das Gut wieder zu beleben und mit viele Energie und Know-how wieder zu alter Größe zu führen. Heute gilt Errázuriz wieder als Ikone unter den Weinbaubetrieben des Andenstaats.






















