Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer

Passioniertes Duo
Giovanni Carlo Sacchet und Antonio Mario Zaccheo mussten sich einfach treffen.
Giovanni wuchs in der Provinz Belluno, im gebirgigen Nordostitalien auf. Früh von Wein begeistert, studierte er an der Fachschule für Önologie in Conegliano, um gleich nach seinem Abschluss in die Toskana zu gehen, an deren Aufstieg er glaubte und wo er seine Laufbahn begann.
Antonio stammt aus einer seit Generationen mit dem Wein verbundenen Familie in Süditalien. Erste berufliche Erfahrungen erwarb er im väterlichen Betrieb in Apulien, später im – bei Rom gelegenen – Latium. Unmittelbar nach dem Diplom entschloss er sich für die Chianti-Region als idealem Ort zur Verwirklichung seiner ehrgeizigen Träume. Hier begegneten sich die beiden und stellten fest, dass sie das gleiche Ziel vor Augen hatten. Beide waren fest davon überzeugt, dass die Toskana über ein außerordentliches Potenzial für wahrhaft große Weine verfügte und das man dies mit entsprechendem Einsatz in Weinberg und Keller zum Ausdruck bringen könnte. So taten sie sich 1967 zusammen, errichteten eine Kellererei in Dudda bei Greve, tauften den Betrieb auf den Namen ihres kleinen Anwesens: Carpineto, und begannen das große gemeinsame Abenteuer, das Carpineto über die Jahrzehnte zu einem der angesehensten Erzeuger der Toskana machen sollte.
Als sich die beiden Freunde als wahre Profis daran machten, Chianti Classico von internationalem Niveau zu erzeugen, war die Toskana zwar als Weinregion mit Jahrhunderte alter Tradition bekannt, aber eine aktuelle Weinkultur existierte damals nicht. Man verharrte auf starren Regeln und kelterte rustikale Rotweine, die zum Teil Ewigkeiten in alten Fässern dahin vegetierten. Kennzeichen des neuen Aufbruchs wurden die Super-Tuscans, die mit den Regeln der Ursprungsbezeichnungen und insbesondere der antiquierten Ausbauvorschriften des Chianti brachen. Bei Carpineto setzte man dafür auf Cabernet Sauvignon und legte neue Weinberge an. „Der Erfolg unseres Farnito, den wir erstmals 1987 gekeltert haben, gibt uns im Nachhinein Recht“, bemerkt Antonio Zaccheo. Der Dogajolo war ein weiterer Schritt zum internationalen Erfolg. Bis heute blieben die beiden Partner ihrer Passion für die Toskana treu, indem sie zum einen diejenigen Traditionen pflegen, die es wert sind, zum anderen aber unerlässlich mit Recherchen und Experimenten an weiterer Qualitätssteigerung arbeiten.

















