Weinsuche
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Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
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Das Languedoc ist noch immer eines der größten Weingebiete der Welt und umfasst auch heute noch an die 300.000 Hektar Rebflächen.
Darin verteilen sich wie Inseln mehrere Appellationen, die sich durch das Qualitätsstreben ihrer Winzer aus der großen Masse hervorheben. Voraussetzung für deren Erfolg sind jedoch auch natürliche Bedingungen, die vom INAO, der französischen Prüfinstanz für Appellationen, minuziös unter die Lupe genommen worden sind. Auf diese Weise wurden insgesamt 8.400 Hektar identifiziert und 1985 zur AOC Coteaux du Languedoc ernannt. Sie verteilen sich über eine Länge von 130 Kilometern und eine Breite von 50 Kilometern parallel zur Mittelmeerküste im Inland zwischen Nîmes im Norden und Narbonne im Süden. Der geologischen Vielfalt wurde durch die Bestimmung von 12 verschiedenen Terroirs Rechnung getragen, die die Erzeuger auf dem Etikett nennen dürfen, doch weite Gebiete südlich und nördlich von Montpellier geben sich mit der Grundappellation Coteaux du Languedoc zufrieden.
Abgesehen von dem vorherrschenden mediterranen Klima sind es in erster Linie die Rebsorten, die für ein gemeinsames Profil der Weine sorgen. Mit wenigen Ausnahmen erzeugen die 168 Gemeinden der Appellation vorwiegend Rotweine. Die früher vorherrschende Carignan wurde stark zurückgedrängt und ihr Anteil im Mischsatz auf maximal 40 Prozent begrenzt. Als Hauptsorte hat sich inzwischen die Syrah etabliert, die mit Grenache, Mourvèdre, Carignan und in seltenen Fällen mit Cinsault assembliert wird. Die Weine sind von tiefer Farbe, dem intensiven Bouquet dunkler Beeren und Kräuter sowie ihrem saftigen Geschmack geprägt.






















