Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Pfeffrige Eigenständigkeit
Das Weinland Portugal verfügt über einen immensen Schatz an autochthonen Rebsorten und seine Winzer schwören auf sie. Deshalb vertraut Weinmacher Jaime Quendera bei dem Vinha do Foral ganz und gar Fernão Pires, der bedeutendsten portugiesischen Weißweinsorte.
Schwerpunkt einheimische Reben
Als die Weinwirtschaft des Landes nach dem Beitritt zur Europäischen Gemeinschaft 1986 sich zu modernisieren begann, waren bereits viele Länder dazu übergegangen, ihre landestypischen Reben durch internationale Sorten zu ersetzen. Das öffnete den Portugiesen die Augen für das eigene Potential. Auch wenn sie mit Interesse Sorten wie Chardonnay, Cabernet und Syrah ausprobierten, den Schwerpunkt legten sie auf die einheimischen Reben und haben damit inzwischen große Erfolge verbucht.
Spritzigkeit, Frische und Frucht
Auch die Cooperativa Agrícola de Santo Isidoro de Pegões auf der Halbinsel von Setubal, südlich von Lissabon, sah und nutzte diese Chance. Jaime Quendera, der Önologe der Genossenschaft, zog es deshalb vor, sich der angestammten Weißweinrebe Fernão Pires zu widmen. In dem sandigen und armen Boden rund um den Weinort Pegões gedeiht die früh austreibende, doch eher spät reifende Rebe gut. Allerdings muss Jaime den Reifeprozess genauestens verfolgen, denn leicht entwickelt Fernão Pires hohe Zuckerwerte und würde dann an aromatischer Intensität einbüßen. Ihm aber gelingt es, ihr viel Spritzigkeit, Frische und Frucht zu bewahren und die typische pikante Note nach grünem Pfeffer.






















