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Weißweine aus Frankreich


2011 POUILLY-FUME Les Genièvres
Appellation Contrôlée
Land/Region:
Frankreich/Loiretal
Farbe/Typus:
körperreicher Weißwein
Rebsorte:
Trinkreife:
jetzt und weitere 3 Jahre
Trinktemperatur:
10 °C
Verschlussart:
Kunststoffkorken
Alkoholgehalt:
12,17 % Vol.
Alkohol
Als Alkohol wird der in alkoholischen Getränken vorhandene Ethylalkohol (Ethanol) bezeichnet. Unsere Analysen zeigen den analytisch ermittelten Wert. Laut Weinrecht der EU muss der Alkoholgehalt der Weine auf dem Etikett in 0,5-Prozent-Schritten in “% vol” angegeben werden.
Restzucker:
1,1 g/l
Zucker
Die in Wein enthaltenen Zucker sind überwiegend Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Die Zuckerarten weisen unterschiedliche Süßstärken auf; geschmacklich ist jedoch das Verhältnis von Süße zu Alkohol und Säure wichtiger als der analytische Zuckerwert.
Gesamtsäure:
6,2 g/l
Gesamtsäure
Die Gesamtsäure umfasst alle Säuren, die im Wein enthalten sind. Die wichtigsten von Natur aus im Wein vorhandenen Säuren sind Wein-, Apfel- und Milchsäure.
Die Analysewerte wurden in unserem hauseigenen Labor ermittelt und beziehen sich auf die Abfüllung mit der Los-Nummer: L080.12.1
Artikel-Nr.: 15725
Preis:
13,95 €
(18,60 € / Liter)
Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
2011 POUILLY-FUME Les Genièvres

In aller Munde

Wie kommt es, dass von zwei Weinen, die vieles verbindet, der eine buchstäblich in aller Munde ist, während der andere nur eine kleine Zahl von Spezialisten begeistert? Dabei kann man in Vergleichsverkostungen immer wieder erleben, dass Sancerre von seinem Pendant Pouilly Fumé kaum zu unterscheiden ist und letzterer meistens besser abschneidet.

Gemeinsamkeiten zwischen Sancerre und Pouilly Fumé gibt es viele. Beide werden unter ähnlichen klimatischen Bedingungen aus Sauvignon gekeltert und sind unmittelbare geographische Nachbarn, die nur vom Laufe der Loire getrennt werden.

Der Pouilly Fumé ist wohl der einzige Wein, in dessen Namen gleich eine Geschmacks- und Geruchsbeschreibung enthalten ist. Fumé, rauchig soll er sein. Damit ist gemeint, dass er einen pikanten Geruch haben soll, in dem manch einer den Geruch von Feuerstein entdeckt haben will.  Der Ausdruck "fumé" kommt ursprünglich allerdings von dem grauen, rauchartigen Belag, der sich auf den Beeren der Sauvignon-Traube im Herbst bildet. Wahr ist, dass die 600 Hektar Pouilly Fumé auf ganz besonders kieselhaltigen Böden ("Silex") wachsen und der Wein - gemessen am Sancerre - in der Regel deutlich fülliger ausfällt. Und der Pouilly Fumé ist - einmal in der Flasche - reifungsfähiger als der Sancerre. Das alles soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Pouilly Fumé von der Anlage her dem Sancerre wie aus dem Gesicht geschnitten zu sein scheint. Ein wunderbar herber und erfrischender Weißer mit einem sagenhaften Spargel-, Stachelbeer-, Johannisbeer- und Holunderaroma. Das passt zu Seezunge in Weißwein, zu Austern, zum Ziegenkäse, z.B. einem Grottin de Chavignol, zu Kalbsragout mit Pilzen oder zu hellem Fleisch.

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