Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Vom Max zum Maximiano
Der Max Reserva erhielt seinen Namen im Gedenken an Don Maximiano Errázuriz, den Gründervater der traditionsreichen chilenischen Weindynastie. In blendendem Weiß hebt sich das altehrwürdige, mit fünf Giebeln versehene Stammhaus der Familie gegen den blauen Himmel des Aconcagua-Tals ab. In seinen historischen Kellergewölben schlummern die Weinschätze längst vergangener Zeiten. Der liebevoll angelegte Garten ist umgeben von gepflegten Weinbergen. Sie befinden sich 100 Kilometer nördlich von Santiago und sind unterteilt in sechs Parzellen (Max I bis Max VI), die jeweils unterschiedliche Böden und Terroir-Eigenschaften aufweisen.
Eduardo Chadwick-Errázuriz, der heute an der Spitze des Familienunternehmens steht, wählte für den Max Reserva Carmenère die Lagen Max II und V aus der Don Maximiano Estate. Sie weisen teils Granit-, teils Ton- und teils sandige Lehmböden auf. Die Rebstöcke werden per Tröpfchenbewässerung versorgt, so dass jeder Stock nur so viel Feuchtigkeit erhält, wie er braucht, um eine konzentrierte Frucht zu entwickeln.
Die Rebsorte Carmenère ist spät reifend. Die Trauben wurden in der Kühle der frühen Morgenstunden von Hand gelesen, um eine vorzeitige Oxidation des Leseguts zu verhindern. Bei Eintreffen in der Kellerei unterlag das Lesegut zunächst einer strengen Selektion in zwei Durchgängen, bevor es unverzüglich eingemaischt und vergoren wurde bei 24 bis 28 °C.. Nach Abschluss des Gärprozesses mazerierte die Maische noch etwa 20 bis 30 Tage lang, um die Aromen sowie Farb- und Gerbstoffe optimal in den jungen Wein zu überführen. Der Ausbau in Fässern zu 30 % aus amerikanischer und 70 % französischer Eiche für 12 Monate gibt dem Wein zu seinem Körper ein stabiles Rückgrat mit. 75 % der Barriquefässer sind Erstbelegung.


















