Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Großes Reifepotenzial
Die Liebe zum Wein war Giancarlo Farina in die Wiege gelegt worden, war doch sein Vater Stefano 1930 neben seiner Tätigkeit als Unternehmer in der Industrie auch als Weinmacher aktiv. Giancarlo schlug einen ähnlichen Weg ein und studierte zunächst in Alba, einer der renommiertesten Weinhochschulen Italiens, Önologie. Zwar legte auch er seinen beruflichen Schwerpunkt zunächst in die Industrie, widmete sich dann aber doch dem Winzerberuf.
Giancarlo Farina baut seine Baroli in ausgesuchten Lagen der Gemeinden Barolo, Serralunga, Castiglione Falletto, Monforte und La Morra an. In mittlerem bis hohem Hügelland finden sich karge, mineralische Böden. Sie sind reich an bläulichem Alkali-Tonmergel und Spurenelementen. Die für den Barolo obligatorische Rebsorte Nebbiolo weist diverse Subvarietäten auf. Lampia gewährleistet eine ausgewogene und konstante Weinqualität, während Michet wegen ihrer geringen Erträge und dem hohen Polyphenolgehalt im Most geschätzt wird. Die Lese der spätreifenden Trauben findet Ende Oktober statt, der Ertrag liegt bei moderaten 54 hl/ha.
Die Vinifikation findet in dem Gut La Traversa statt. Während der Gärung wird der Tresterhut untergetaucht. Dies dient einer besonders gründlichen Extraktion. Die Gärdauer beträgt 20 Tage bei einer kontrollierten Temperatur von 28-30 °C. Die anschließende Reifung in großen Holzfässern aus slawonischer Eiche entspricht der traditionellen Baroloherstellung und dauert 2-3 Jahre. Nach einem weiteren Jahr Flaschenreifung gelangt der Wein in den Verkauf. Franco-Fiorina gilt als außerordentlich langlebig und kann 15-20 Jahre reifen.




















