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Rebsorte oder
Winzer
Voll Grazie und Ausdruck
„La Luna e i Falò“ hat Terre da Vino einen seiner besten Barbera genannt. Pate stand dabei ein Werk des Dichters Cesare Pavese – in deutscher Übersetzung „Junger Mond“ -, der in seinen im Piemont spielenden Büchern immer wieder die Verbundenheit zum eigenen Ursprung beschwört. Aus dem 1996 geborenen „Jungen Mond“ ist längst ein Vollmond geworden, denn das damals in Gang gesetzte Projekt „Super-Barbera“ hat sich nicht nur bewährt, es hat sich inzwischen zu einer tief verwurzelten Praxis entwickelt.
Den Anstoß gab damals die Idee, aus einer Reihe von kleinen Weinbergen, deren Lese zu einer getrennten Abfüllung nicht ausreichte, die sich aber durch Böden, Ausrichtung, Mikroklima und Alter der Reben auszeichneten, eine besondere Cuvée zu komponieren. Um dieser von Anfang an eine gesunde Basis zu verleihen, selektierte Terra de Vino die Weinberge und beauftragte einen Techniker, den Weinbauern mit Rat zur Seite zu stehen. Inzwischen hat das Experten-Team von Terre da Vino 60 Hektar Weinberge ausgewählt. Die Trauben stammen aus dem klassischen Barbera-Gebiet in den Gemeinden Nizza Monferrato und Agliano Terme in der Provinz Asti.
Die Maischegärung dauert zwischen 15 und 20 Tagen, wobei man die Temperatur auf 28 bis 30 °C hält, um den Traubenschalen ein Maximum an Aromen und Tanninen zu entziehen. Nach dem biologischen Säureabbau verbringen die Weine etwa 12 Monate in Barriques aus französischer Eiche, die jedes Jahr zu einem Drittel erneuert werden. Jede einzelne Lage entwickelt so ihren eigenen Charakter, der in der Cuvée zur großen aromatischen Komplexität und Geschmackstiefe sowie zu einer beeindruckenden Struktur führt, ein reich nuancierter Barbera voll Grazie und Ausdruck.




















