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Betörend: Silenzio von Stefano Farina
Die Liebe zum Wein war Stefano Farina in die Wiege gelegt worden. Bereits in dritter Generation bewirtschaftet er sein Weingut im Piemont.
Es befindet sich in San Qurico, das zur Gemeinde Diano d’Alba gehört und nur acht Kilometer von der berühmten Weinstadt Alba entfernt liegt. Traditionell wird in San Quirico Dolcetto angebaut, aber sukzessive ist auch die vielseitige Barbera in der Region heimisch geworden. Die besondere Herausforderung dieser Rebe ist ihr Ertragreichtum: Lässt man ihn ungezügelt, resultieren hieraus dünne, nichtssagende Weine. Entsprechende Beschränkung und weinbauliches Geschick vorausgesetzt, erbringt die Barbera jedoch ausgezeichnete Premiumweine.
Die natürlichen Voraussetzungen hierfür sind in Diano d’Alba hervorragend. Am Ufer des Tanaro-Flusses erstrecken sich die Weingärten wie ein nach Südwesten ausgerichteter Balkon und genießen eine lange Sonnenscheindauer, die von kühlen Nächten unterbrochen wird. Die Böden sind ton- und stark eisenhaltig.
Das Lesegut gelangt in optimalem Reifezustand in die Kellerei. Die Gärung findet unter Temperaturkontrolle statt, und im Lauf einer langen Mazerationszeit werden Farb- und Gerbstoffe schonend extrahiert. Ein Pluspunkt der Barbera ist ihre gute Eignung für das Barrique (Eichenfass). So reift der Silenzio nach einem zwei Monate währenden Ausbau im Tank für ein Jahr in kleinen französischen Fässern aus Allier und den Vogesen. Abschließend ruht der Wein vier Monate auf der Flasche, bevor er in den Verkauf gelangt.




















