Herkunft (Region) oder
Rebsorte oder
Winzer
Das Handwerk der Finesse
Bei den Tarlants ist Champagner eine Familienangelegenheit. Seit 1780 sind sie Winzer in Oeuilly. Zu ihren Weinbergen hat sie ein besonderes Verhältnis. Bei Jean-Mary Tarlant und seinem Sohn Benoît drückt sich das darin aus, dass sie auf den Einsatz von Chemie verzichten: „Unser Ansatz ist überlegt und nachhaltig und fördert die natürliche Vielfalt sowie die Mikroorganismen im Boden.“
Natürlich werden die Trauben per Hand gelesen. Im Keller werden sie in den typisch breiten und niedrigen hölzernen Keltern gepresst. Die erste Gärung findet hauptsächlich in Edelstahltanks unter Temperaturkontrolle statt, aber ein Teil auch in Barriques. So entstehen die Reserveweine.
Bei der Réserve Brut kommt die ganze Erfahrung der Familie ins Spiel, denn es handelt sich um eine Assemblage aus drei Jahrgängen aus den Rebsorten Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir zu je einem Drittel und aus zwei Jahrgängen an Reserveweinen. Dabei sorgt Chardonnay für Frische und Länge, Pinot Meunier für Frucht und Rundheit und Pinot Noir für Körper und Struktur. Nach der Assemblage des Grundweins vollzieht sich die zweite Gärung in Flaschen. Bei einer Dosage von 6 g Zucker bewahrt die Réserve Brut ihren trockenen, wunderbar frischen und fruchtigen Charakter.
In seinem Buch "Alles über Champagner" prämiert der Weinkritiker Gerhard Eichelmann den Tarlant Brut Réserve mit 87 von 100 Punkten. Der Wein präsentiere sich frisch und klar im Bukett, harmonisch und kraftvoll im Mund, und er zeichne sich durch klare, reife Frucht, gute Substanz und feine Länge aus.





















