Weißweine aus Portugal
2009 VINHA DO FORAL Branco
Cooperativa Agrícola de Santo Isidro in Pegões-Velhos
2009 VINHA DO FORAL Branco
Vinho Regional Península de Setúbal
Land/Region:
Portugal/Portugal
Farbe/Typus:
zartfruchtiger Weißwein
Rebsorte:
Fernão Pires
Trinkreife:
jetzt und weitere 1-2 Jahre
Trinktemperatur:
10 °C
Verschlussart:
Naturkorken
Alkoholgehalt:*
12,30% Vol.
Alkohol
Als Alkohol wird der in alkoholischen Getränken vorhandene Ethylalkohol (Ethanol) bezeichnet. Unsere Analysen zeigen den analytisch ermittelten Wert. Laut Weinrecht der EU muss der Alkoholgehalt der Weine auf dem Etikett in 0,5-Prozent-Schritten in “% vol” angegeben werden.
Restzucker:*
3,5 g/l
Zucker
Die in Wein enthaltenen Zucker sind überwiegend Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Die Zuckerarten weisen unterschiedliche Süßstärken auf; geschmacklich ist jedoch das Verhältnis von Süße zu Alkohol und Säure wichtiger als der analytische Zuckerwert.
Gesamtsäure:*
4,8 g/l
Gesamtsäure
Die Gesamtsäure umfasst alle Säuren, die im Wein enthalten sind. Die wichtigsten von Natur aus im Wein vorhandenen Säuren sind Wein-, Apfel- und Milchsäure.
*) Die Analysewerte wurden in unserem hauseigenen Labor ermittelt und beziehen sich auf die Abfüllung mit der Los-Nummer: 135009
Preis:
4,95 €
(6,60 € / Liter)
2009 VINHA DO FORAL Branco
Jaime Quendera

Erfolgreich modernisiert

Dass heute die Weine von Pegões nicht nur in Portugal, sondern auch im Ausland bekannt sind und einen guten Ruf genießen, ist zu einem erheblichen Teil, dem Önologen und Weinmacher der Cooperativa zu verdanken.

Nach seinem Studium erhielt Jaime Quendera Anfang der 1990er Jahre bei den Winzergenossen in Santo Isidoro de Pegões den Posten des Junior-Weinmachers. Er ging dem alten Kellermeister zur Hand und konnte von ihm viel über die Trauben des Anbaugebiets von Palmela lernen. Doch Jaime zählt zur jungen Generation der Weinmacher, die in ihrer Ausbildung die neuen Erkenntnisse der Weinwissenschaft und Kellertechnik erlernten. Als die Cooperativa ein großes Modernisierungsprogramm beschloss, kam es deshalb vor allem auf ihn an. Er musste ausbaldowern, was anzuschaffen war, um aus den heute 8 Millionen Kilogramm Trauben, die die Mitglieder in einem üblichen Jahr anliefern, überzeugende Weine zu vinifizieren. Auf seinen Rat investierte man in Edelstahltanks, aber auch in „lagares“, die traditionellen Gärbecken, allerdings ebenfalls aus Edelstahl, in pneumatische Pressen und vor allem in genügend Kälteeinheiten. Da man in Santo Isidoro zu drei Vierteln Rotweine erzeugt, konzipierte Jaime einen Fasskeller, in dem inzwischen 1000 Barriques liegen. Natürlich benötigte man auch eine eigene Abfüllung, denn im Verkauf von Flaschenwein lag eindeutig die Zukunft, und um den europäischen Vorschriften zu entsprechen, baute man eine Wasseraufbereitungsanlage.

Zugleich hieß es für Jaime, die moderne Technik optimal einzusetzen, um ein überzeugendes und erfolgreiches Weinprogramm auf die Beine zu stellen. Obwohl er auch DOC Palmela-Weine erzeugt, legte er den Schwerpunkt auf die neue Regionalweinappellation Terras do Sado. Sie lässt ihm die Freiheit mit einheimischen und internationalen Sorten zu verfahren, wie es ihm beliebt. Bei den meisten Rotweinen gibt er dem hier heimischen Castelão den Vorzug, oft sortenrein, bisweilen assembliert mit anderen portugiesischen Sorten und/oder Cabernet Sauvignon und Syrah. Bei den Weißen greift er oft auf Moscatel zurück, aus dem man im benachbarten Setubal großartige Süßweine keltert. Er experimentiert mit Pinot Blanc und Chardonnay, verwendet auch Arinto und Antão Vaz, aber hauptsächlich vertraut er auf die bewährte Fernão Pires.


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