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Griechen und Römer brachten den Weinstock nach Gallien. Das fremde Klima schadete ihm nicht, im Gegenteil: Es weckte seine Kräfte, er musste sich anpassen. Aus sich selbst heraus und durch natürliche Kreuzung fand er einen Weg des Überlebens. Der Lohn: eine fast unbegrenzte Wandlungsfähigkeit.

Frankreich
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Die Weinlandschaften links der Gironde, dem von Dordogne und Garonne gespeisten Mündungstrichter in den Atlantik, sind die wichtigste Region innerhalb des Bordelais. Besonders ihnen verdankt Frankreichs Top-Anbaugebiet sein großes Renommee. Zahlreiche berühmte Châteaux sind dort zu Hause. Sie offerieren Weine von Weltruhm, die rund um den Globus hoch geschätzt und heiß begehrt sind.

Der „Vin de Pays“, so die französische Bezeichnung für den Landwein, ist buchstäblich in aller Munde. Als er 1973 als gehobene Stufe des einfachen Tafelweins ins Leben gerufen wurde, ahnte noch niemand, welchen Siegeszug der Vin de Pays in Frankreich und der Welt antreten würde.

Das Weinbaugebiet, das von Narbonne bis Nîmes und vom Mittelmeer bis an die Montagne Noire und die Cevennen reicht, umfasst heute 9.000 Hektar. Es ist geprägt durch ein Klima, das in reichlichem Maß von Sonne, Wind und relativer Trockenheit bestimmt wird. Dominierende rote Rebsorten sind Syrah, Grenache, Mourvèdre und – mit abnehmender Tendenz – Carignan.

Die Weinregion des Beaujolais erstreckt sich zwischen Lyon im Süden und Mâcon im Norden über eine Länge von rund 55 Kilometern.
Das Burgund ist eine der faszinierendsten Weinregionen der Welt. Im Burgund regiert das Kalkgestein, mit starker Dominanz in Chablis, wo es dem Chardonnay seinen einmaligen Charakter verleiht.


























